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Von der Wortsemantik zur Satzsemantik
pp. 123-144
Abstract
Die in der linguistischen Pragmatik (angeregt durch die Gebrauchstheorie der Bedeutung und den Sprachspiel-Begriff Wittgensteins) hervorgehobene Tatsache, dass Sprache als Phänomen der Lebenswelt nicht in der ontologischen Geschiedenheit einzelner Wort-Einheiten vorkommt, sondern stets nur in gebundener "Rede", in situations- und kontextgebundenen Äußerungen, die in sich komplex und strukturiert sind, wird seit Entstehen der "Textlinguistik" auch von der strukturalistischen Sprachwissenschaft (genauer gesagt: von der Semantik) zugestanden.
Publication details
Published in:
Busse Dietrich (2015) Sprachverstehen und Textinterpretation: Grundzüge einer verstehenstheoretisch reflektierten interpretativen Semantik. Dordrecht, Springer.
Pages: 123-144
DOI: 10.1007/978-3-658-07792-1_6
Full citation:
Busse Dietrich (2015) Von der Wortsemantik zur Satzsemantik, In: Sprachverstehen und Textinterpretation, Dordrecht, Springer, 123–144.