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Zur Kritik der musiksoziologischen Vernunft
pp. 113-129
Abstract
»Dennoch kann von einem Kanon und einer Einheit des Fachgebiets, wie sie die benachbarte Musikpsychologie weitgehend auszeichnet, keine Rede sein. Die Gründe hierfür dürfen nicht einfach in dem beschriebenen raschen Wachstum gesucht werden — das eine Fragmentierung nur dann begünstigt, wenn bei den Fachvertretern kein gemeinsames Vorverständnis (Paradigma) existiert, das dem Prozeß Struktur und Richtung gibt. Genau das ist aber der Fall. Musiksoziologie heute befindet sich noch immer in einem ebenso vorparadigmatischen Zustand, wie die internationale Vernetzung und Kommunikation gering ist.«1
Publication details
Published in:
Calella Michele, Urbanek Nikolaus (2013) Historische Musikwissenschaft: Grundlagen und Perspektiven. Stuttgart, Metzler.
Pages: 113-129
DOI: 10.1007/978-3-476-05348-0_6
Full citation:
Zehentreiter Ferdinand (2013) „Zur Kritik der musiksoziologischen Vernunft“, In: M. Calella & N. Urbanek (Hrsg.), Historische Musikwissenschaft, Stuttgart, Metzler, 113–129.