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Zur experimentellen Prüfung von Wahrscheinlichkeitsaussagen
pp. 67-77
Abstract
Wenn man sich vor Augen führt, dass viele Merkmale von Menschen unterschiedlich verteilt und nicht konstant sind, dass zum Beispiel nicht alle Menschen weiblich sind, dass nicht alle Schüler das Gymnasium besuchen, dass ein gewisser Prozentsatz der Menschen in Deutschland Analphabeten sind, usw., dann lässt sich verdeutlichen, dass wir es mit relativen Häufigkeiten zu tun haben. Und solche Häufigkeiten können erklärt werden, und entsprechende Erklärungen machen Gebrauch von probabilistischen Aussagen, also von Wahrscheinlichkeitsaussagen (ganz konkret zum Beispiel die Wahrscheinlichkeit dafür, als Kind gebildeter Eltern den Gymnasialabschluss zu machen, bezogen etwa auf das heutige Deutschland); das heißt: Objektive Wahrscheinlichkeiten können Häufigkeiten erklären.
Publication details
Published in:
Thaler Tilman (2017) Kritisch-rationale Sozialforschung: eine Einführung. Dordrecht, Springer.
Pages: 67-77
DOI: 10.1007/978-3-658-17451-4_5
Full citation:
Thaler Tilman (2017) Zur experimentellen Prüfung von Wahrscheinlichkeitsaussagen, In: Kritisch-rationale Sozialforschung, Dordrecht, Springer, 67–77.