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Konstruktivismus und Sozialphänomenologische Handlungstheorie
pp. 149-155
Abstract
Zwei so unterschiedliche theoretische Ansätze wie der Konstruktivismus und die Sozialphilosophische Handlungstheorie können in diesem kurzen Beitrag selbstverständlich nicht in der sachlich gebotenen Differenziertheit dargestellt und diskutiert werden. Worum es hier nur gehen kann, ist die Herausarbeitung elementarer Grundzüge ihres spezifischen Zugriffs auf Realität — soweit dies im Hinblick auf die Frage ‚Was ist Medienrealität?" medienpädagogisch bedeutsam ist. Dabei gibt es durchaus Gemeinsamkeiten in den Grundannahmen, die eine gemeinsame Betrachtung (unter Ausblendung entscheidender Unterschiede!) rechtfertigen, allerdings auch Überschneidungen mit anderen soziologischen Theorien wie etwa dem ‚Symbolischen Interaktionismus' (vgl. dazu Kap. 2.2.3), dem Pragmatismus, den Cultural Studies oder auch der Systemtheorie, die ich hier als spezielle Richtung des Konstruktivismus verstehe.
Publication details
Published in:
Sander Uwe, von Gross Friederike, Hugger Kai-Uwe (2008) Handbuch Medienpädagogik. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.
Pages: 149-155
DOI: 10.1007/978-3-531-91158-8_18
Full citation:
Vollbrecht Ralf (2008) „Konstruktivismus und Sozialphänomenologische Handlungstheorie“, In: U. Sander, F. Von Gross & K. Hugger (Hrsg.), Handbuch Medienpädagogik, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 149–155.