Central and East European
Society for Phenomenology

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223457

Historischer Institutionalismus und Gesellschaftstransformation

Christoph H. Stefes

pp. 125-137

Abstract

Wann, warum und wie transformieren sich Gesellschaften? Um diese drei wichtigen Fragen zu beantworten, stützt sich der theoretische Ansatz des Historischen Institutionalismus (HI) auf geschichtliche sowie institutionelle Einflüsse. Im HI werden gesellschaftliche Transformationen als distinkte historische Prozesse betrachtet, um zu betonen, dass der Zeitpunkt, der Ablauf und die Dauer solcher Prozesse einen deutlichen Einfluss auf die Qualität und die Richtung gesellschaftlicher Transformationen besitzen. Institutionen spielen dabei eine zentrale Rolle, da sie Gesellschaftstransformationen in bestimmte Bahnen lenken und so wiederkehrende Verwerfungen und Umbrüche verhindern können. Der HI analysiert also Mechanismen von Stabilität und Wandel bei Gesellschaftstransformationen.

Publication details

Published in:

Kollmorgen Raj, Merkel Wolfgang, Wagener Hans-Jürgen (2015) Handbuch Transformationsforschung. Dordrecht, Springer.

Pages: 125-137

DOI: 10.1007/978-3-658-05348-2_9

Full citation:

Stefes Christoph H. (2015) „Historischer Institutionalismus und Gesellschaftstransformation“, In: R. Kollmorgen, W. Merkel & H. Wagener (Hrsg.), Handbuch Transformationsforschung, Dordrecht, Springer, 125–137.