Central and East European
Society for Phenomenology

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222996

Ferdinand Tönnies über den historischen Materialismus

Stanislaw Kozyr-Kowalski

pp. 321-335

Abstract

Ferdinand Tönnies hat vielfach die grundsätzlichen Theoreme seiner Soziologie — und besonders die berühmten Konzeptionen von Gemeinschaft und Gesellschaft sowie des Wesen- und Kürwillens — in einer Sprache formuliert, die sehr weit von den Begriffen des Marxschen historischen Materialismus entfernt ist. Das bildet eine objektive Voraussetzung für die Auffassung mancher Forscher, die den Tönniesschen Grundgedanken als vollkommen unterschieden oder unabhängig von der Marxschen Auffassung und vom historischen Materialismus darstellen oder die das Problem der Beziehung zwischen dem Autor von "Gemeinschaft und Gesellschaft" und dem Autor von "Das Kapital" lediglich mit Hilfe von einigen allgemeinen Formeln präsentieren.

Publication details

Published in:

Clausen Lars, Schlüter Carsten (1991) Hundert Jahre "Gemeinschaft und Gesellschaft": Ferdinand Tönnies in der internationalen Diskussion. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.

Pages: 321-335

DOI: 10.1007/978-3-663-01367-9_14

Full citation:

Kozyr-Kowalski Stanislaw (1991) „Ferdinand Tönnies über den historischen Materialismus“, In: L. Clausen & C. Schlüter (Hrsg.), Hundert Jahre "Gemeinschaft und Gesellschaft", Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 321–335.