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Konkurrenz, Korporatismus und Konkordanz
pp. 146-171
Abstract
Die westlichen Industriegesellschaften sind trotz ihrer marktwirtschaftlichen Ordnung charakterisiert durch eine große Aufgabenbreite des Staates und einen entsprechend hohen Anteil der Staatsausgaben am Bruttosozialprodukt. Ein beträchtlicher Teil dieser Aktivitäten zielt auf eine Beeinflussung, Regulierung und Lenkung wirtschaftlicher Strukturen und Entwicklungen ab. Der moderne kapitalistische Staat nimmt eine Vielzahl ökonomischer Funktionen wahr, die sich unter anderem auf die Wahrung der Preisstabilität, die Sicherung von Beschäftigung und Einkommen, die Förderung des technologischen Fortschrittes, die Bereitstellung von Infrastrukturen, die Lenkung sektoraler und regionaler Entwicklungen, die Verringerung unternehmerischer Risiken und die Regulierung der ökologischen Folgen industrieller Produktion beziehen.
Publication details
Published in:
Kaase Max (1986) Politische Wissenschaft und Politische Ordnung: Analysen zu Theorie und Empirie demokratischer Regierungsweise. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.
Pages: 146-171
DOI: 10.1007/978-3-322-86109-2_14
Full citation:
Lehner Franz (1986) „Konkurrenz, Korporatismus und Konkordanz“, In: M. Kaase (Hrsg.), Politische Wissenschaft und Politische Ordnung, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 146–171.