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Glasnost in der UdSSR
Von systemimmanenter "Kritik und Selbstkritik" zum systemüberwindenden öffentlichen Diskurs
pp. 198-220
Abstract
Die in der Sowjetunion aufblühende kritische Öffentlichkeit ist in ihrer russischen Bezeichnung Glasnost weltweit bekanntgeworden. Der neue öffentliche Diskurs erweist sich wie eine permanente verfassunggebende Versammlung, ein kollektives Suchen nach alternativen Strukturen und einer neuen Weltanschauung. Dabei aktiviert sich die Gesellschaft, formiert sich eine neue "Avantgarde". Sie rekrutiert sich zumeist aus der künstlerischen und wissenschaftlichen Intelligentsija und tritt vor allem in denjenigen Medien hervor, die selbst zu den Schrittmachern von Glasnost zählen.
Publication details
Published in:
Rytlewski Ralf (1989) Politik und Gesellschaft in sozialistischen Ländern: Ergebnisse und Probleme der Sozialistischen Länder-Forschung. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.
Pages: 198-220
DOI: 10.1007/978-3-663-11066-8_9
Full citation:
Mommsen Margareta (1989) „Glasnost in der UdSSR: Von systemimmanenter "Kritik und Selbstkritik" zum systemüberwindenden öffentlichen Diskurs“, In: R. Rytlewski (Hrsg.), Politik und Gesellschaft in sozialistischen Ländern, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 198–220.