Central and East European
Society for Phenomenology

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216415

Erziehungswissenschaft

Geschlecht als Kategorie für pädagogische Praxis und erziehungswissenschaftliche Forschung

Anne Schlüter

pp. 1-10

Abstract

Kann man sich eine Gesellschaft vorstellen, in der alle Geschlechter als gleichwertig anerkannt werden? In der keine Aufgaben, Rollen und Funktionen nach Geschlechtszugehörigkeiten verteilt und keine sozialen Erwartungen an Über- und Unterlegenheit des einen oder anderen Geschlechts gebunden sind? Erziehungsverhältnisse, Bildungs- und Ausbildungsbedingungen sowie Antizipationen, welche gesellschaftlichen Aufgaben und Arbeiten sich nach der Geschlechtszugehörigkeit in der Vergangenheit und Gegenwart erwarten ließen bzw. lassen, sind innerhalb der Erziehungswissenschaft zwar untersucht worden, aber sie standen nicht im Mainstream. Gleichwohl hat die Kategorie Geschlecht in der pädagogischen Praxis und über die Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft einen selbstverständlichen Anteil im Diskurs errungen.

Publication details

Published in:

Kortendiek Beate, Riegraf Birgit, Sabisch Katja (2018) Handbuch interdisziplinäre Geschlechterforschung. Dordrecht, Springer.

Pages: 1-10

DOI: 10.1007/978-3-658-12500-4_131-1

Full citation:

Schlüter Anne (2018) „Erziehungswissenschaft: Geschlecht als Kategorie für pädagogische Praxis und erziehungswissenschaftliche Forschung“, In: B. Kortendiek, B. Riegraf & K. Sabisch (Hrsg.), Handbuch interdisziplinäre Geschlechterforschung, Dordrecht, Springer, 1–10.