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Entfremdung vom Leib bringt den Körper in Not
pp. 291-301
Abstract
"Ich hasse meinen Leib / Körper", der vorläufige Arbeitstitel für meinen Beitrag, reizte mich zum Widerspruch und brachte mich zum Nachdenken. Denn gezielt hassen, ‚hässlich finden", kann man nur den Körper, den man sehen kann: man kann seine Nase hassen, seinen zu großen oder zu kleinen Busen, die zu dünnen oder zu dicken Haare, die krummen oder dünnen oder dicken oder kurzen Beine. Wenn das Fühlen als leibliches Spüren gestört ist, kann der Körper zum Kampfplatz werden. Aber der class="EmphasisTypeItalic ">Leib, auf den ich mich hier beziehen werde, den der Philosoph Hermann Schmitz, der Begründer der Neuen Phänomenologie, bei seiner phänomenologischen Revision der Wirklichkeit (wieder-)entdeckt hat, ist etwas ganz anderes.
Publication details
Published in:
Klose Joachim (2013) Heimatschichten: anthropologische Grundlegung eines Weltverhältnisses. Dordrecht, Springer.
Pages: 291-301
DOI: 10.1007/978-3-658-04740-5_16
Full citation:
Marx Gabriele (2013) „Entfremdung vom Leib bringt den Körper in Not“, In: J. Klose (Hrsg.), Heimatschichten, Dordrecht, Springer, 291–301.