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Parlamentarische Politikvermittlung — zwischen"Basisbezug"und"Systembezug"
pp. 253-272
Abstract
Von Beginn der siebziger bis in die achtziger Jahre gab es eine Diskussion um die tatsächliche oder vermeintliche Legitimationskrise spätkapitalistischer Gesellschaften und ihrer politischen Systeme1. Damit rückte auch die Frage der Rechtfertigung politischer Herrschaft in den Mittelpunkt politikwissenschaftlichen Interesses2. Dieser Forschungszusammenhang führte wiederum zur Beschäftigung mit Problemen der politischen Kommunikation, etwa der Rechtfertigung politischer Herrschaft. Diese manifestiert sich im Austausch von Argumenten, kontroversen politischen Diskussionen und Überredungs- und Überzeugungsstrategien einerseits, in manipulativer Werbung, politischer Propaganda und politischer Symbolik andererseits3. Die politische Kommunikation bildet seither ein zentrales Interessengebiet sowohl der politischen Akteure als auch der Politikwissenschaft. Infolgedessen hat sich im Kontext politikwissenschaftlicher Untersuchungen über die Praxis der politischen Kommunikation, ihren normativen Implikationen und ihren gesellschaftlichen und politischen Konsequenzen auch der Politikvermittlungsbegriff inzwischen als ein allgemein akzeptierter terminus technicus etabliert4.
Publication details
Published in:
Sarcinelli Ulrich (1998) Politikvermittlung und Demokratie in der Mediengesellschaft: Beiträge zur politischen Kommunikationskultur. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.
Pages: 253-272
DOI: 10.1007/978-3-322-87320-0_12
Full citation:
Czerwick Edwin (1998) „Parlamentarische Politikvermittlung — zwischen"Basisbezug"und"Systembezug"“, In: U. Sarcinelli (Hrsg.), Politikvermittlung und Demokratie in der Mediengesellschaft, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 253–272.