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Modelle und Evaluation der Werbewirkung
pp. 241-268
Abstract
Praktiker rühmen sich manchmal, einstmals auch Theoretiker gewesen zu sein, aber aufgrund ihrer Erfahrungen von der Theorie abgekommen zu sein. Das bedeutet aber nicht, dass sie vorher eine Theorie hatten und nun keine mehr, das bedeutet vielmehr, dass sie vorher mehr als nur eine Erklärungsmöglichkeit der Wirkung von Werbung in Betracht gezogen haben, also mindestens zwei Theorien hatten, aber jetzt nur noch eine Erklärungsmöglichkeit gelten lassen. Damit entlarvt sich die theorielose Theorie der Praktiker als Ideologie.
Publication details
Published in:
Batinic Bernad, Appel Markus (2008) Medienpsychologie. Dordrecht, Springer.
Pages: 241-268
DOI: 10.1007/978-3-540-46899-8_10
Full citation:
Moser Klaus, Döring Karen (2008) „Modelle und Evaluation der Werbewirkung“, In: B. Batinic & M. Appel (Hrsg.), Medienpsychologie, Dordrecht, Springer, 241–268.